Menu Menu

F wie Foundation auf www.reneetippner.de

Der Begriff Foundation – oft auch als Make-up bezeichnet – beschreibt ein Kosme­tik­produkt, das großflächig auf die Gesichtshaut aufge­tragen wird. Die wörtliche Übersetzung ist „Grundlage“. Ein passender Begriff, bildet das Produkt doch die Basis eines jeden Make-up-Looks. Ich verrate dir, warum der Kosme­tik­klas­siker bei meiner Tätigkeit als Visagistin eine ganz besondere Rolle spielt und wie du die perfekte Variante für deinen Hauttyp findest.

Vom einfachen Sonnen­schutz zum wichtigsten Kosme­tik­produkt für Make-up Artists

Schon im Jahr 2500 v. Chr. mischten die Damen im alten Ägypten Salben an und trugen sie auf ihr Gesicht auf. Zunächst diente dies nur dem Sonnen­schutz. Es dauerte viele Jahrhun­derte, bis Make-up – wie wir es heute kennen – entwi­ckelt wurde. Eine treibende Kraft war der Künstler und Pate der gleich­na­migen Kosme­tik­marke Max Factor. Anfang des 20. Jahrhundert benutzte er erstmals eine pigmen­tierte Paste, um den Teint der Hollywood-Diven zu perfek­tio­nieren.

Nach und nach entdeckten immer mehr Make-up Artists, dass Foundation den Teint ausgleicht und die Haut ebenmä­ßiger erscheinen lässt. Prompt hielt das Produkt Einzug in die Kosme­tik­salons der Metro­polen. Fortan wollten immer mehr Frauen das Kosme­tik­produkt zu Hause auspro­bieren. Diese Zeit gilt als die Geburts­stunde der berühmten Beauty Marken, die Visagisten auf der ganzen Welt bis heute benutzen.

Pinsel und Foundation

Strah­lender Teint, makellose Haut: Die Vorteile einer guten Grundierung

Sommer­sprossen, Rötungen, Pickelchen oder Alters­flecken – um sie zu überdecken, ist eine Foundation ideal. Mittler­weile gibt es sie mit leichter, mittlerer oder starker Deckkraft. Besonders deckende, hoch pigmen­tierte Varianten – auch Camou­flage genannt – können sogar Tattoos und Brandmale kaschieren.

Die perfekte Foundation

… sorgt für einen gesunden Teint.
… kaschiert Unrein­heiten, Sommer­sprossen und andere „Makel“.
… erhöht die Haltbarkeit von Bronzer, Puder und Rouge.
… schenkt deinem Gesicht einen gesunden Glow oder mattiert es (je nach Produkt).

Dank der hohen Nachfrage ist die Produkt­auswahl groß. Es gibt Grundie­rungen in unter­schied­lichen Konsis­tenzen (z. B. cremig, flüssig oder kompakt) und Farben in jeder Preis­klasse.

Insider-Tipp von mir als Visagistin: Selbst das teuerste Make-up sieht nur natürlich aus, wenn es auf optimal gepflegte Gesichtshaut aufge­tragen wird. Schminke dich jeden Abend ab und verwöhne deine Haut mit feuch­tig­keits­spen­denden Cremes.

Farbe, Konsistenz, Hautbe­dürfnis: Wie finde ich die perfekte Foundation?

Als Make-up Artist werde ich oft gefragt, welche Foundation die beste ist. Die Antwort ist simpel: Die eine, für jede Person passende Variante gibt es nicht. Wichtiger ist, das Produkt auf die indivi­du­ellen Ansprüche und Beson­der­heiten deiner Gesichtshaut abzustimmen. Ich erkläre dir, worauf du achten solltest.

Kauf-Guide für Foundation nach Hauttyp und Konsistenz:

Trockene Haut: flüssig oder cremig mit Ölgehalt.

Ölige Haut: kompakt, mit mattie­rendem Effekt.

Empfind­liche Haut: flüssig, mit leicht verträg­licher Formel.

Normale Haut: flüssig, cremig, kompakt oder Mineral-Make-up.

Reife Haut: flüssig, mit feuch­tig­keits­spen­denden Inhalts­stoffen bezie­hungs­weise Anti-Age-Effekt (so setzt es sich nicht in den Fältchen ab).

Make-up mit leichter bis mittlerer Deckkraft ist ideal für den Alltag. Für besondere Anlässe oder bei Problemhaut kannst du zu starker Deckkraft greifen. Camou­flage solltest du im Gesicht nur gelegentlich tragen – beispiels­weise für Fotoshoo­tings oder Bühnen­auf­tritte. Teste das Make-up vor dem Kauf im Gesicht oder am Hals und betrachte das Ergebnis in natür­lichem Tages­licht. Im statio­nären Geschäft können dir profes­sio­nelle Make-up Artists bei der Auswahl helfen. Ihr könnt Euch aber auch gerne an mich wenden. Eure Renée

Beim Eyeliner handelt es sich um eine flüssige oder feste Farbe, mit der eine Linie am oberen und/oder unteren Augenlid gezogen wird. Je nach Inten­sität und Verlauf verändert oder betont er die natür­liche Form der Augen.

Vom alten Ägypten über Hollywood bis auf den heimi­schen Schmink­tisch

Schon die alten Ägypter umran­deten ihre Augen mit schwarzem Kohl – einer Mischung aus Wasser, Öl, Tierfett, Mineralien und Bleiglanz. Mit diesem Brauch ehrten sie den Sonnengott Re und dessen Symbol: das Auge. Der bekann­teste Beweis ist die Büste der Nofretete mit ihrem auffäl­ligen Lidstrich. Ihre Entde­ckung löste zu Beginn des 20. Jahrhun­derts eine Make-up-Revolution aus. Fortan wollte jede Frau die berühmten Mandel­augen der Nofretete tragen.

Endgültig salon­fähig wurde der Lidstrich im goldenen Zeitalter Holly­woods, als er Legenden wie Marilyn Monroe und Elizabeth Taylor zu ihrem unver­gess­lichen Augen­auf­schlag verhalf. Heute zählt der Eyeliner zu den meist­ver­kauften Make-up-Produkten weltweit. Für mich als Visagistin und Make-Up Artistin gehört er zum Standard­re­per­toire, um ein eindrucks­volles Augen-Make-up zu kreieren.

So zauberst du den perfekten Lidstrich

Als Visagist geht mir ein Lidstrich leicht von der Hand. Mein wichtigster Tipp an dich ist somit: üben, üben, üben. Verwende zu Beginn einen Kajal­stift, denn dieser ist weicher und lässt sich gut verwi­schen. Kleine Fehler sind schnell korri­giert. Sobald du etwas geübter bist, wechselst du zu flüssigem Eyeliner oder Gel-Eyeliner. Achte darauf, eine durch­ge­hende Linie zu ziehen. Dies gelingt, indem du deinen Ellen­bogen abstützt.

Mein Tipp als Visagistin: Eine Lidschatten-Base verlängert die Haltbarkeit deines Eyeliners.

Eyeliner-Varianten im Überblick:

Fester Kajal­stift: Leicht zu verwi­schen, ideal für Smokey-Eye-Look, auch auf der Wasser­linie einsetzbar.

Flüssiger Eyeliner: Für eine präzise Linie, zaubert einen markanten Look.

Gel-Eyeliner: Variable Inten­sität, mit weichem Echthaar-Pinsel aufge­tragen für empfind­liche Augen­lider geeignet.

Welche Eyeliner-Form passt zu mir?

Mein Ziel als Make-up Artist ist nicht nur, dir Fachbe­griffe zu erklären. Ich möchte dir auch praktische Anwen­dungs­tipps geben. Eine häufige Frage an mich als Visagistin ist, welche Lidstrich-Form die beste ist. Die Antwort: Das hängt von deiner indivi­du­ellen Augenform und vom gewünschten Effekt ab.

Nutze meine Tipps als Orien­tierung:

Kleine Augen

Ziehe eine dünne Linie von der Mitte deines Lids bis über das Ende deines Wimpern­kranzes hinaus. Verwende auf der Wasser­linie hellen statt schwarzen Kajal. Dies öffnet deinen Blick und lässt deine Augen größer erscheinen.

Müde Augen

In diesem Fall empfehle ich den verfüh­re­ri­schen Cat-Eye-Look. Ziehe den Lidstrich vom inneren bis zum äußeren Wimpern­kranz und führe ihn am Ende nach oben. Das Ende deiner Augen­brauen dient als Anlauf­punkt. Der entste­hende Lifting-Effekt lässt deine Augen wacher erscheinen.

Wenig Wimpern

Ziehe eine feine Linie direkt auf deinem Wimpern­kranz oder setze kleine Punkte, um den Eindruck voller Wimpern zu erwecken. Ende bei deinem natür­lichen Wimpern­kranz und verwende einen dunklen Kajal auf der oberen Wasser­linie. Dies erzeugt einen besonders natür­lichen Look.

Schlupflider

Ziehe dein Lid straff. Beginne kurz vor der Pupille mit einer dünnen Linie, die du nach außen hin breiter ziehst. Wichtig: Ende zwei bis drei Milli­meter hinter deinem natür­lichen Wimpern­kranz, andern­falls wirkt dein Auge einge­fallen. Mit dieser Technik kaschierst du Schlupflider optisch.

Das Wort Derma­brasion setzt sich aus „derma“ (griechisch für „Haut“) und „abrasio“ (latei­nisch für „Abschürfung“) zusammen. Dies ist eine passende Umschreibung, denn hinter dem Begriff verbirgt sich eine Inten­siv­be­handlung zur kontrol­lierten Abtragung der oberen Hautschicht.

Ihren Ursprung fand die Derma­brasion in der chirur­gi­schen Narben­be­handlung. Sie trägt sie zu einer deutlichen Verbes­serung des allge­meinen Hautbilds bei, sodass sie mittler­weile auch in der Derma­to­logie und Kosmetik zum Einsatz kommt. Dort wird sie als Mikro­der­ma­brasion – einer abgeschwächten Variante – angewendet. Diese ist weniger invasiv, aber ebenso wirkungsvoll.

Während der Behandlung werden die abgestor­benen Hautzellen mithilfe eines mecha­ni­schen Peelings gründlich von der oberen Hautschicht entfernt. Der Vorteil: Die Inten­sität der Behandlung kann indivi­duell abgestimmt werden. Im Anschluss tritt die junge, makellose Hautschicht hervor.

Ziele der Derma­brasion

Die Derma­brasion ist bei profes­sio­neller Durch­führung schmerzfrei. Sie ist eine schonende, hautfreund­liche Methode zur Minderung von vergrö­ßerten Poren, feinen Linien und anderen Uneben­heiten.

Sie hilft zudem gegen:

Pigment­flecken
Verhor­nungen
Rosacea
Sonnen­schäden
Aknen­arben
Fältchen

Die Entfernung der abgestor­benen Hornschicht regt die natür­liche Regene­ration der Zellen sowie deren Eigen­pro­duktion von Kollagen an. Bei regel­mä­ßiger Anwendung erscheint die Haut deutlich straffer und praller. Gute Ergeb­nisse erzielt sie auch bei der Ausbes­serung und Entfernung von perma­nentem Make-up. Du siehst: Die Derma­brasion ist ein wahres Multi­talent.

Als Visagist und Make-up Artist sehe ich den positiven Effekt natürlich auch aus Sicht der dekora­tiven Kosmetik. Die Formel ist simpel: Je feiner die Grundlage, desto weniger Uneben­heiten muss das Make-up überdecken.

Ablauf der Behandlung

  1. Am Anfang steht ein ausführ­liches Beratungs­ge­spräch. Wenn du aus Leipzig bist, kann ich Dir Kristin und das Kosme­tik­studio „Schöne-Zeiten“ empfehlen.
  2. Die Dermatologin/der Derma­tologe bezie­hungs­weise die Kosmetikerin/der Kosme­tiker stimmt die Körnung des Schleif­kopfes auf deine Haut ab.
  3. Deine Haut wird mit einer sanften Reinigung und einem Enzym­peeling vorbe­reitet. Je nach Umfang der Behandlung erfolgt eine örtliche Betäubung oder eine Narkose.
  4. Abgestorbene Zellen werden in einer circa 30-minütigen Behandlung mecha­nisch gelöst und per Vakuum restlos von deiner Haut entfernt.
  5. Nach der Behandlung wird eine schüt­zende Pflege­creme aufge­tragen.

Mein Tipp als Visagistin: Verzichte mindestens in den ersten drei bis fünf Tagen nach der Derma­brasion auf Make-up. Auf diese Weise gibst du deiner Haut Zeit, ihren natür­lichen Schutz­mantel wieder aufzu­bauen. Um Hautschäden zu vermeiden, solltest du dich zudem an die empfohlene Nachbe­handlung halten.

Es ist immer wieder aufregend und spannend, so ein Shooting-Tag bei RB Leipzig. Diesmal waren die Neuzu­gänge Medina Desic (Sturm 1. Frauen) und Kyra Spitzner (Sturm 2. Frauen) unter meinem Make-Up Pinsel und vor dem profes­sio­nellen Auge von Rasmus Kaessmann Photo­graphy und seinem Team, ebenso wie ein Teil der Führungs­ebene, des erfolg­reichen Leipziger Vereinsclub.
Diesmal hatten wir die neue RB Lounge und die dazuge­hörige Tribüne als Schau­platz und was ich definitiv schon verraten kann, es sind Knaller Bilder geworden!

Shootings, die aus dem Sport­be­reich kommen, wie zum Beispiel bei den Spielern von RB Leipzig, verwende ich möglichst sehr leichte Texturen, sodass immer ein schön natür­liches Ergebnis erreicht wird. Mein absoluter Favorit ist dabei seit Jahren die “M.A.C. STUDIO FACE AND BODY” FOUNDATION. Auch beim Hairstyling achte ich darauf, dass die Frisuren möglichst identisch sind, so wie die Spieler und Spiele­rinnen es auch im Training oder den Spielen tragen.

Liebste Grüße und bis bald

Eure Renée

Ein Concealer (aus dem Engli­schen „to conceal“ für „verstecken“) bezeichnet eine Abdeck­creme, mit der man Augen­ringe, Pickel, leichte Rötungen, aber auch Muttermale oder Tattoos abdecken kann.
Die Make-Up-Wunder­waffe ist mittler­weile nicht mehr wegzu­denken und kommt immer dann zum Einsatz, wenn die Foundation für bestimmte Stellen nicht die nötige Deckkraft aufbringt oder bestimmte Stellen optisch hervor­ge­hoben werden sollen.

Die kleinen Helfer verfügen meist über ausglei­chende licht­re­flek­tie­renden Mica-Partikeln. Diese hellen die Haut optisch auf und überdecken Uneben­heiten und Unrein­heiten. Mittler­weile gibt es unzählige Formen von Concealer mit unter­schied­licher Deckkraft. Flüssige Abdeck­cremes in Tuben oder kleinen Flacons mit Appli­ka­toren, Puder- oder feste Cremes im Tiegel, als Stick oder in Stiftform.
Die Konsistenz sollte idealer­weise deinem Hauttyp entsprechen und sich leicht auf der Haut verteilen lassen.
Mein Tipp als Visagist: Achte darauf nicht zu viel von dem Produkt aufzu­tragen, da er sich sonst unschön in kleine Falten absetzen kann. Nimm dazu am besten direkt deine Finger, um den Concealer leicht einzu­klopfen, alter­nativ kannst du auch spezielle Pinsel oder Schwämme benutzen.

Wie du den richtigen Farbton findest!

Kühle Hauttypen, die einen rötlichem oder bläulichen Unterton haben, wählen Farbtöne mit roten Nuancen, warme Hauttypen mit olivfar­benem Teint sollten zu Concealer mit gelblichen bis bräun­liche Nuancen greifen.
Grund­sätzlich gilt: Wähle dein Produkt etwa eins bis maximal zwei Nuancen heller als den Farbton deiner Foundation. Ein zu dunkler Concealer würde dich müde und fad aussehen lassen. Wenn er zu hell ist, entsteht schnell der sogenannte „Eulen­effekt“.

Wenn du sehr starke Augen­ringe hast, benutze am besten cremige Concealer mit hoher Deckkraft. Mein beson­derer Visagisten-Geheimtrick! Benutze roten oder orange­far­benen Lippen­stift. Auch wenn es skurril klingt, aber rot und orange sind Komple­men­tär­farben zu bläulichen Augen­ringen. Durch diesen kleinen Trick werden die ungeliebten Ringe optisch wie wegge­zaubert. Danach kannst du wie gewohnt deine Foundation auftragen.

Meine persön­lichen Concealer Lieblinge sind „Dior Forever Skin Correct“ und „Yves Saint Laurent Touche Éclat Radiant Touch.“

Concealer technik-renee-tippner-makeup-artist-leipzig

Endlich ist es soweit!
Trotz Corona und den damit verbun­denen Einschrän­kungen in unserem Beruf, als Visagistin, Make-Up Artist und Hairsty­listin, habe ich die Zeit effektiv genutzt, um zusammen mit der wunder­baren Werbe­agentur Detail­liebe meine neue Webseite zu kreieren. Ich bin mega happy und stolz, euch diese nun präsen­tieren zu können.
Neu sind mein Blog und das Beauty-Lexikon. Dieses befindet sich gerade im Aufbau und wird euch regel­mäßig über Tipps und Trends infor­mieren.
Ein paar visuelle Einblicke in meine Dienst­leis­tungen als Visagistin und Make-Up Artist bekommt ihr in meinem Video, welches in unserer schönen Voilá! Makeu­p­School entstanden ist.

Folgt mir auf Instagram und Facebook, um keine Neuig­keiten und Highlights zu verpassen!

Liebste Grüße und viel Spaß beim Anschauen!

Eure Renée.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzep­tieren Sie die Daten­schutz­er­klärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Zuallererst denkt man bei dem Begriff der „Banane“ an Obst und nicht an Lidschatten oder Augen. Ganz so falsch ist der Gedanke dabei nicht. Wenn man sich die Form einer Banane vorstellt, beschreibt es die Technik, die ein Visagist oder Make-Up-Artist beim Schminken anwendet.

Bei dieser Variante wird die Lidfalte, also der Bogen, der das beweg­liche Lid umschließt, mit einem dunkleren Lidschatten betont. Durch diesen Akzent kann man zum Beispiel wunderbar Schlupflieder kaschieren. Das Auge gewinnt außerdem optisch an Tiefe, erscheint grösser und der Blick wirkt wacher, da der schlaffe Hautüber­schuss am Lid weniger auffällt. Je nach Farbwahl kann man mit dieser Lidschatten-Technik ein natürlich dezentes oder inten­sives und drama­ti­sches Ergebnis erreichen.

Und so funktio­niert die Bananen­technik Schritt für Schritt

  1. Im ersten Schritt trägst du eine Lidschatten-Base auf. Diese gibt es in unter­schied­lichen Konsis­tenten und Farben. Ich benutze am liebsten den PRO LONGWEAR PAINT POT von Mac.
  2. Als nächstes betonst du das beweg­liche Lid mit einem hellen Lidschatten. Diesen trägst du am besten mit einem Appli­kator oder einem flachen Lidschat­ten­pinsel auf.
  3. Nun kommen wir zum wichtigsten Punkt — der Banane. Dafür benutzt du einen dunkleren Farbton deines Lidschattens, ich empfehle etwa 2–3 Nuancen dunkler als dein gewählter Ausgangston. Diese wird mit einem feinen Schat­tier­pinsel (Shader Pencil) direkt in der Lidfalte aufge­tragen. Einfach den natür­lichen Bogen bis etwa zur Hälfte nachzeichnen, sodass eine Art Bananenform entsteht. Achte hierbei darauf, dass das beweg­liche Lid hell bleibt.
  4. Diesen Vorgang kannst du nun noch einmal mit einem dunkleren Farbton wieder­holen, wobei du diesmal nur das letzte Drittel der Lidfalte nachzeichnest. Das gibt dem Auge nochmal eine besondere Tiefe.
  5. Wichtig ist, dass du immer alles gut verblendest, damit keine harten Kanten zu sehen sind und schöne, weiche Übergänge entstehen. Mein Tipp: Setze im Innen­winkel des Augenlids und unter den Brauen­bogen etwas Highlighter. Das lässt dein Auge besonders erstrahlen.

Viel Spass beim auspro­bieren 🙂

Make-Up-Artist Visagist Bannentechnik Renee Tippner

Mit dem richtigen Style bekommen deine Augen­rauen das gewisse Etwas und einen ganz beson­deren Ausdruck.

Es gibt verschiedene Augen­brau­en­formen und unter­schied­liche Produkte, mit denen du deine Brauen am besten betonen kannst.

Welche Form und welcher Schwung optimal für deine Augen­brauen sind, hängt von deiner Gesichtsform ab. Je weicher und zarter deine Gesichtszüge sind, desto eckiger dürfen die Brauen gezupft und gestylt werden. Bei einer markan­teren Gesichtsform werden sie eher in eine rundere Form gebracht, damit das Gesicht weicher und femininer wirkt. Wenn du unsicher bei der richtigen Wahl der Form bist, lässt du dich am besten von einer erfah­renen Visagistin oder Kosme­ti­kerin beraten. Verschiedene Kosme­tik­firmen bieten mittler­weile aber auch einen Augen­brauen-Styling-Service — sogenannte Brow-Bars — an.

Ich persönlich färbe meine Brauen aller 4–6 Wochen und gönne Ihnen ab und zu ein Brow Lifting. Ein Brow Lifting ist wie eine Dauer­welle für die Augen­brauen. Dabei werden durch chemische Lotionen und Lösungen die Brauen in Form gelegt und fixiert. Alter­nativ gibt es auch sehr gute Augen­brauen Gele oder Brow Butter, die deine Augen­brauen den ganzen Tag schön in Form halten z.b. das Got2b Glued 4 Brows.


Augen­brau­en­stifte perfek­tio­nieren das Augen-Make-Up. Man kann die Brauen damit sehr gut betonten und korri­gieren. Aber auch sanfte, matte Lidschat­ten­brauntöne eignen sich hervor­ragend, um die Augen­braue natürlich aufzu­füllen.

Mein Tipp: Bei der Wahl der richtigen Augen­brau­en­farbe benutzte lieber aschige Farbtöne als zu rötliche. Als kleine Orien­tierung sollte die Augen­braue maximal 2–3 Nuancen dunkler als die eigene Haarfarbe sein, damit das Gesamtbild harmo­nisch bleibt.

„Schöne Augen­brauen sind wie Bilder­rahmen, sie geben dem Gesicht die nötige Perfektion“
{“beautiful eyebrows are like picture frames, they give the face the perfection it needs”}

augenbrauen-renee-tippner-makeup-artist